Stand: September 2026 – Die Preise für aktuelle Grafikkarten sind im deutschen Handel zuletzt deutlich gestiegen. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei NVIDIA GeForce RTX 50, aber auch AMD Radeon RX 9000 ist von den höheren Marktpreisen betroffen.
Der Grund dafür lässt sich nicht auf einen einzelnen Faktor reduzieren. Die steigende Nachfrage aus dem KI- und Rechenzentrumsbereich trifft auf einen angespannten Speichermarkt, höhere Preise für DRAM und Grafikspeicher sowie begrenzte Produktionskapazitäten. Für Käufer stellt sich deshalb eine wichtige Frage: Warum werden Grafikkarten 2026 teurer – und ist jetzt trotzdem ein guter Zeitpunkt für den Kauf?
Grafikkartenpreise 2026 auf einen Blick
Die Werte stammen aus dem regelmäßig aktualisierten 3DCenter-Preisindex und beziehen sich auf eine definierte Auswahl von Grafikkarten. Sie zeigen deshalb nicht, dass jede einzelne GPU exakt um diesen Prozentsatz teurer geworden ist. Sie machen aber deutlich, dass die Preisentwicklung inzwischen ein breiteres Marktphänomen ist.
1. Wie stark sind die Grafikkartenpreise 2026 gestiegen?
Wer sich aktuell nach einer neuen Grafikkarte umsieht, bekommt einen deutlich anderen Markt als noch vor einem Jahr. Der aktuelle 3DCenter-Preisindex für Grafikkarten liegt im September 2026 rund 43 Prozent über dem Ausgangsniveau vom September 2025. Allein zwischen August und September 2026 stieg der Index um weitere 8,5 Prozent.
Dabei entwickeln sich die beiden großen GPU-Anbieter unterschiedlich. Für die im Index erfassten NVIDIA-Modelle wird gegenüber September 2025 ein Plus von 51 Prozent ausgewiesen, während die AMD-Modelle um 30 Prozent gestiegen sind. Die Zahlen beschreiben das jeweilige Modellportfolio des Index und sind daher nicht mit einer pauschalen Preiserhöhung für jede GeForce- oder Radeon-Grafikkarte gleichzusetzen.
Besonders auffällig ist die Entwicklung bei High-End-Modellen. Die GeForce RTX 5090 liegt im 3DCenter-Vergleich inzwischen bei mehr als dem Doppelten ihres Ausgangspreises. Gleichzeitig sind auch Modelle der unteren und mittleren Leistungsklassen betroffen. Die Preissteigerungen sind damit längst nicht mehr nur ein Thema für Enthusiasten, die eine High-End-GPU suchen.
2. Was kosten aktuelle NVIDIA- und AMD-Grafikkarten?
Ein Blick auf konkrete Modelle zeigt, wie groß die Unterschiede innerhalb der aktuellen Generationen sind. Für einen möglichst nachvollziehbaren Vergleich betrachten wir überwiegend Modelle aus der ASUS-Prime-Serie. Bei der GeForce RTX 5090 verwenden wir die ASUS TUF Gaming RTX 5090 OC, da für dieses Modell in der vorgegebenen Vergleichsreihe keine entsprechende Prime-Variante vorliegt.
Die folgende Übersicht verwendet die von 3DCenter erfassten Preisstände für September 2025 und September 2026. Es handelt sich nicht um Hersteller-UVPs, sondern um die jeweils ermittelten günstigsten lieferbaren Angebote regulärer Händler zum jeweiligen Messzeitpunkt.
| Grafikkarte | Sept. 2025 | Sept. 2026 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| GeForce RTX 5060 8 GB | 288 € | 399 € | +39 % |
| GeForce RTX 5060 Ti 8 GB | 341 € | 450 € | +32 % |
| GeForce RTX 5060 Ti 16 GB | 416 € | 655 € | +57 % |
| GeForce RTX 5070 12 GB | 529 € | 730 € | +38 % |
| GeForce RTX 5070 Ti 16 GB | 766 € | 1.125 € | +47 % |
| GeForce RTX 5080 16 GB | 1.027 € | 1.389 € | +35 % |
| GeForce RTX 5090 32 GB | 2.319 € | 5.249 € | +126 % |
| Radeon RX 9060 XT 8 GB | 279 € | 389 € | +39 % |
| Radeon RX 9060 XT 16 GB | 329 € | 484 € | +47 % |
| Radeon RX 9070 16 GB | 549 € | 635 € | +16 % |
| Radeon RX 9070 XT 16 GB | 639 € | 750 € | +17 % |
Besonders auffällig ist die Entwicklung der GeForce RTX 5090. 3DCenter erfasste im September 2026 einen Preis von 5.249 Euro gegenüber 2.319 Euro im September 2025. Das entspricht einer Steigerung von 126 %.
Bei den günstigeren und mittleren Modellen fällt die Entwicklung deutlich weniger extrem aus. Gleichzeitig zeigt sich aber auch hier, dass Preissteigerungen von 30, 40 oder 50 % bei einer GPU einen erheblichen Unterschied machen können.
Zwischen einzelnen Modellen liegen große Unterschiede. Außerdem können Herstellerdesign, Speicherausstattung, Kühlung, Taktraten, und Verfügbarkeit den tatsächlich gezahlten Preis beeinflussen.
Für konkrete Modelle kann die direkte Suche im CSL-Shop sinnvoller sein als eine allgemeine Kategorieansicht. So lassen sich beispielsweise Gaming-PCs mit bestimmten GeForce- oder Radeon-GPUs gezielt aufrufen.
RTX 5060 Gaming-PCs RTX 5070 Ti Gaming-PCs RX 9060 XT Gaming-PCs3. Warum werden Grafikkarten 2026 teurer?
Die steigenden Grafikkartenpreise haben nicht nur eine Ursache. Entscheidend ist das Zusammenspiel mehrerer Entwicklungen: Der weltweite Ausbau von KI-Rechenzentren erhöht die Nachfrage nach Hochleistungsbeschleunigern und Speicher. Gleichzeitig ist der Speichermarkt angespannt, wodurch die Preise für verschiedene Speicherprodukte steigen.
KI-Boom erhöht den Bedarf an Rechenleistung und Speicher
Moderne KI-Systeme benötigen enorme Rechenkapazitäten. Für Training und Inferenz werden spezialisierte Beschleuniger eingesetzt, die große Mengen an Speicher mit hoher Bandbreite benötigen. Besonders wichtig ist dabei HBM (High Bandwidth Memory), der beispielsweise bei leistungsstarken KI- und Rechenzentrumsbeschleunigern eingesetzt wird.
Daraus folgt allerdings nicht, dass KI-Unternehmen einfach die für Gamer bestimmten GeForce- oder Radeon-Grafikkarten aufkaufen. Der Zusammenhang ist indirekter: Die stark wachsende Nachfrage nach KI- und Serverhardware beeinflusst die Kapazitätsplanung und Investitionen der Speicher- und Halbleiterindustrie.
Mehr Nachfrage trifft auf begrenzte Produktionskapazitäten
Speicherhersteller müssen ihre Produktionskapazitäten auf verschiedene Marktsegmente verteilen. Wenn die Nachfrage nach besonders margenstarken Speicherprodukten für Server und KI-Systeme steigt, kann dies die verfügbare Kapazität für andere Speicherarten und Produktgruppen beeinflussen.
Genau hier wird der Zusammenhang zu Gaming-GPUs relevant. Grafikkarten benötigen eigenen Grafikspeicher – bei NVIDIA GeForce RTX 50 ist dies GDDR7, bei AMD Radeon RX 9000 GDDR6. Beide Speichertechnologien stehen nicht einfach mit HBM gleich und können nicht beliebig gegeneinander ausgetauscht werden. Sie sind aber Teil derselben globalen Speicherindustrie.
Höhere Speicherpreise erhöhen die Kosten der Grafikkartenproduktion
Wenn Speicherbausteine teurer werden, steigen die Materialkosten für Grafikkarten. Dazu kommen weitere Kostenbestandteile wie GPU-Chip, Leiterplatte, Spannungsversorgung, Kühlsystem, Fertigung, Logistik und Händlerkosten.
Der Endkundenpreis einer Grafikkarte entsteht deshalb nicht durch den Preis des GPU-Chips allein. Gerade bei angespannten Lieferketten können steigende Kosten auf mehreren Stufen gleichzeitig auftreten.
4. Welche Rolle spielen HBM, GDDR6 und GDDR7?
Wer verstehen möchte, warum die aktuelle Speicherkrise auch auf Grafikkarten durchschlägt, sollte drei Technologien auseinanderhalten: HBM, GDDR6 und GDDR7. Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sind für unterschiedliche Einsatzbereiche optimiert.
HBM
- High Bandwidth Memory
- sehr hohe Speicherbandbreite
- vor allem bei KI- und Rechenzentrumsbeschleunigern relevant
- technisch nicht mit klassischem Grafikspeicher gleichzusetzen
GDDR6
- etablierter Grafikspeicher
- bei AMD Radeon RX 9000 eingesetzt
- für Gaming-GPUs optimiert
- hohe Bandbreite bei vergleichsweise moderatem Energiebedarf
GDDR7
- neuere Generation von Grafikspeicher
- bei NVIDIA GeForce RTX 50 eingesetzt
- höhere Datenraten als GDDR6
- steigende Nachfrage trifft auf angespannte Speicherkapazitäten
HBM und GDDR sind also keine konkurrierenden Varianten desselben Speichers. Entscheidend ist vielmehr, dass die globale Speicherindustrie mehrere stark wachsende Anwendungsbereiche gleichzeitig bedienen muss. KI- und Serverhardware erhöht dabei insbesondere den Bedarf an HBM und Server-DRAM.
TrendForce erwartete für das dritte Quartal 2026 bei konventionellem DRAM einen Anstieg der Vertragspreise um 13 bis 18 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal. Gleichzeitig beschreibt das Marktforschungsunternehmen den DRAM-Markt als weiterhin sehr angespannt. Diese Entwicklung betrifft nicht ausschließlich Grafikkarten, zeigt aber den allgemeinen Preisdruck im Speichermarkt.
5. Warum steigen NVIDIA-Preise stärker als AMD-Preise?
Der 3DCenter-Index zeigt im September 2026 einen deutlichen Unterschied: Die dort erfassten NVIDIA-Modelle liegen 51 Prozent über dem Ausgangsniveau, die AMD-Modelle 30 Prozent. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass NVIDIA-Grafikkarten grundsätzlich stärker von jeder einzelnen Kostensteigerung betroffen sind.
Für die unterschiedliche Entwicklung kommen mehrere Faktoren infrage. Dazu gehören die jeweilige Modellzusammensetzung des Index, verfügbare Stückzahlen, Produktpositionierung, Speicherausstattung, Nachfrage, Händlerbestände und die Preisentwicklung einzelner Modelle.
Ein besonders auffälliges Beispiel ist die GeForce RTX 5090. Im 3DCenter-Index stieg ihr Preis gegenüber September 2025 beziehungsweise dem dort verwendeten Ausgangswert besonders stark. Solche High-End-Modelle reagieren auf geringe Stückzahlen und hohe Nachfrage in absoluten Eurobeträgen besonders deutlich.
6. UVP, Bestpreis und tatsächlicher Marktpreis
Bei steigenden Grafikkartenpreisen wird häufig die unverbindliche Preisempfehlung als Vergleichswert herangezogen. Für die Beurteilung der aktuellen Marktlage reicht die UVP allerdings nicht aus.
UVP
Die UVP ist eine Preisempfehlung des Herstellers zum jeweiligen Produkt. Sie ist kein dauerhaft garantierter Verkaufspreis und sagt allein wenig darüber aus, was ein Modell Monate oder Jahre nach seiner Markteinführung tatsächlich kostet.
Geizhals-Bestpreis
Ein Preisvergleich wie Geizhals zeigt dagegen, zu welchem Preis ein konkretes Modell aktuell bei einem gelisteten Händler erhältlich ist. Das ist für Käufer unmittelbar relevant, allerdings handelt es sich immer um eine Momentaufnahme.
Durchschnittspreis
Ein Durchschnittswert kann die allgemeine Marktlage besser beschreiben, verschleiert aber einzelne Ausreißer. Für eine langfristige Analyse sind deshalb standardisierte Preisindizes besonders interessant.
Was ist für deine Kaufentscheidung wichtig?
Vergleiche nicht nur den aktuellen Preis mit der ursprünglichen UVP. Entscheidend ist, welche Leistung du für dein Budget bekommst und wie sich das konkrete Modell in den letzten Monaten preislich entwickelt hat.
7. Werden Grafikkarten 2026 noch teurer?
Eine verlässliche Vorhersage für die kommenden Monate ist derzeit nicht möglich. Die aktuellen Daten zeigen allerdings, dass der Preisdruck noch nicht verschwunden ist. Der Grafikkarten-Index stieg zuletzt erneut, während gleichzeitig auch andere Speicherprodukte deutliche Preisbewegungen zeigen.
TrendForce erwartet für das dritte Quartal 2026 weiter steigende DRAM-Vertragspreise. Gleichzeitig hängt die weitere Entwicklung davon ab, wie sich die Nachfrage nach KI- und Serverhardware, die verfügbare Produktionskapazität und die Nachfrage im klassischen PC-Markt entwickeln.
Für Gamer bedeutet das: Es gibt derzeit keinen belastbaren Termin, an dem Grafikkarten automatisch wieder günstiger werden. Ebenso wäre es falsch, aus den aktuellen Preissteigerungen eine zwangsläufige weitere Preisexplosion abzuleiten.
8. Grafikkarte jetzt kaufen oder warten?
Ob sich der Kauf einer Grafikkarte 2026 lohnt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind dein aktueller Rechner, die gewünschte Auflösung, deine Spiele und dein Budget.
Wichtig ist dabei, nicht ausschließlich auf den niedrigsten Kaufpreis zu achten. Eine Grafikkarte sollte zur restlichen Hardware passen und über die geplante Nutzungsdauer ausreichend Leistung und Speicherkapazität bieten.
Mit einem Konfigurator kannst du die Grafikkarte gemeinsam mit CPU, RAM, SSD und weiteren Komponenten aufeinander abstimmen.
Gaming PC konfigurieren9. Worauf kommt es beim Grafikkarten-Kauf an?
Gerade bei hohen Grafikkartenpreisen lohnt sich eine genaue Auswahl. Nicht automatisch das teuerste Modell ist für jedes Spiel und jede Auflösung die passende Lösung.
Auflösung
- Full HD stellt andere Anforderungen als WQHD oder 4K.
- Mit steigender Auflösung wächst der Bedarf an GPU-Leistung.
- Die gewünschte Bildrate sollte ebenfalls berücksichtigt werden.
VRAM
- Mehr Grafikspeicher kann bei hohen Auflösungen Vorteile bieten.
- Texturqualität und Spieleinstellungen beeinflussen den VRAM-Bedarf.
- Die Speichermenge sollte zur Leistungsklasse der GPU passen.
Raytracing
- Raytracing erhöht die Anforderungen an die GPU.
- Wer RT intensiv nutzt, sollte die entsprechende Leistungsklasse einplanen.
- Upscaling kann die benötigte native Renderauflösung reduzieren.
Upscaling & Frame Generation
- NVIDIA DLSS und AMD FSR können die Bildrate erhöhen.
- Unterstützung und Qualität unterscheiden sich je nach Spiel.
- Diese Technologien sollten als Ergänzung zur GPU-Leistung betrachtet werden.
Netzteil
- Leistungsaufnahme und Netzteil müssen zusammenpassen.
- Auch vorhandene Stromanschlüsse sind relevant.
- Bei einem Upgrade sollte die gesamte Systemkonfiguration geprüft werden.
CPU & System
- Eine sehr leistungsstarke GPU benötigt eine passende CPU.
- Ein CPU-Limit kann die mögliche Bildrate begrenzen.
- Auch Kühlung, Gehäuse und Mainboard müssen berücksichtigt werden.
10. Was bedeutet die Entwicklung für Gaming-PCs?
Steigende Grafikkartenpreise betreffen nicht nur Käufer einzelner GPUs. Auch der Preis kompletter Gaming-PCs wird durch die Grafikkarte beeinflusst, denn sie gehört bei einem Gaming-System zu den wichtigsten Kostenpositionen.
Bei einem Komplettsystem kann sich die Betrachtung trotzdem unterscheiden. Ein PC-Systemintegrator kauft Komponenten in anderen Mengen und kann die gesamte Konfiguration aufeinander abstimmen. Außerdem besteht bei einem Komplettsystem die Möglichkeit, Komponenten wie CPU, Arbeitsspeicher, SSD, Mainboard und Grafikkarte als Gesamtpaket zu betrachten.
Für Käufer ist deshalb nicht nur die Frage relevant, was eine einzelne Grafikkarte kostet. Entscheidend ist auch, wie viel das komplette System mit der benötigten Leistung kostet.
Grafikkarte und Gaming-PC gemeinsam betrachten
Wenn ohnehin ein neuer Rechner geplant ist, lohnt sich ein Blick auf unsere CSL Gaming PCs. Neben dem reinen Komponentenpreis spielen dabei Montage, Kompatibilität, Kühlung, Netzteil und die Abstimmung der Hardware eine Rolle. Oder du nutzt den Gaming PC Konfigurator, um deinen Rechner individuell zusammenzustellen.
11. Häufige Fragen zu Grafikkartenpreisen 2026
12. Fazit: Was lässt sich 2026 sicher sagen?
Die Grafikkartenpreise sind 2026 deutlich gestiegen. Der aktuelle 3DCenter-Index liegt im September rund 43 Prozent über dem Vergleichsniveau von September 2025. Besonders deutlich fällt die Entwicklung bei NVIDIA aus, während auch AMD-Grafikkarten einen klaren Preisanstieg zeigen.
Hinter dieser Entwicklung steht kein einzelner „Preistreiber“. Der KI-Boom erhöht die Nachfrage nach Rechenleistung und Speicher im Rechenzentrumsbereich. Gleichzeitig ist der Speichermarkt angespannt und die Preise für DRAM steigen. Grafikspeicher wie GDDR6 und GDDR7 ist dabei nicht mit HBM gleichzusetzen, steht aber innerhalb derselben globalen Speicher- und Halbleiterindustrie unter dem Einfluss von Angebot, Nachfrage und Produktionskapazitäten.
Für Käufer bedeutet das vor allem eines: Ein guter Kauf lässt sich 2026 nicht allein am niedrigsten Preis festmachen. Entscheidend ist, welche Leistung du tatsächlich benötigst, welche Auflösung du nutzt, wie viel VRAM sinnvoll ist und wie sich das konkrete Modell im Preisvergleich entwickelt.
Ob sich das Warten auf niedrigere Grafikkartenpreise lohnt, lässt sich dagegen nicht zuverlässig vorhersagen. Wer aktuell eine neue GPU benötigt, sollte deshalb die verfügbaren Modelle und deren Preis-Leistungs-Verhältnis vergleichen. Wer noch ausreichend Leistung besitzt, hat den Vorteil, flexibel auf die weitere Marktentwicklung reagieren zu können.
Gaming-PC passend zu deinem Budget konfigurieren
Wenn du nicht nur eine einzelne Grafikkarte, sondern einen kompletten Gaming-PC suchst, solltest du die Komponenten als Gesamtsystem betrachten. Entscheidend ist die Abstimmung von Grafikkarte, Prozessor, Arbeitsspeicher, SSD, Netzteil und Kühlung.
Quellen und Datenbasis
Die Preisentwicklung basiert auf dem regelmäßig aktualisierten 3DCenter-Speicherkrisen-Preisindex für den deutschen Einzelhandel. Die konkreten Modellpreise stammen aus dem Geizhals-Preisvergleich und stellen Momentaufnahmen zum jeweiligen Abrufzeitpunkt dar.
Für die Einordnung der Entwicklung am Speichermarkt wurden außerdem Marktanalysen von TrendForce berücksichtigt. Angaben zu den verwendeten Speichertechnologien und den konkreten Grafikkartenmodellen orientieren sich an Hersteller- und Produktdaten.

